Dies ist ein Gebiet, in dem sich alle für die Gesellschaft nutzlosen oder gar schädlichen Individuen zurückgezogen haben. Arbeitslose leben hier aus Geldmangel ebenso wie Gauner, die sich hier vor der Stadtwache sicher fühlen oder, das sollte man auch nicht vergessen, Leute, die nicht leicht gefunden werden wollen.

Am Rande des Zwielichtviertels steht der 'Rosengarten', der, seit ich in Gilgat lebe, nunmehr dreimal den Besitzer gewechselt hat.
Jetzt wird er von VILBUR LOREWIND geleitet, einem melancholischen Mann, der füher einmal Leibwächter war.

Eine Freundin von mir, ONA, hat dort gewohnt. Sie ist schon vor langer Zeit aus Gilgat verschwunden, da sie die damaligen Verhätnisse nicht länger ertragen konnte.
Ich vermisse sie immernoch.... und hoffe tief in meinem Herzen, das sie eines Tages wiederkommt.

 

Der Rojula Shatva wird auch oft als das alte Gilgat bezeichnet!

Im Süden der Stadt gelegen ist dies wohl der älteste Siedlungspunkt. Auf alten Steinmauern sind immer neue Holzgebäude notdürftig zusammengezimmert worden, so dass sich hier eine abenteuerliche und oftmals nicht ganz ungefährliche Architektur ergeben hat. Viele Stockwerke hoch ragen die Aufbauten gen Himmel. Nirgendwo rücken die Gassen enger zusammen. Manchmal ist es kaum möglich, dass sich zwei Personen aneinander vorbeischieben. Aus diesem Grund hat man bereits vor Langem damit begonnen die Gebäude auch auf höheren Ebenen mit zunächst mit einfachen Planken, später auch mit richtigen Behelfsbrücken zu verbinden. So ist ein Gewirr entstanden, dass kein Außenstehender zu überblicken vermag! Ein Labyrinth in vielen Ebenen mit Sackgassen, Ringwegen, Geheimgängen, zahllosen Abzweigungen und dunklen Ecken. Nicht einmal die Sonne vermag es ihren Weg bis zum Boden zu finden, so dass hier eine Zone ständigen Zwielichtes entstanden ist.